Unsere Wirtschaftsreisen

Dagobertas unterwegs...

Wir Dagobertas sind schon viel herum gekommen: Angefangen bei der New York Stock Exchange, der größten Wertpapierbörse der Welt, über Abu Dhabi, Aserbaidschan, China, Japan, Singapur, Südafrika, bis zum Oman – um nur einige wenige zu nennen.

"Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist."

Samuel Johnson (1696 - 1772)



Sommerfest: Heilpflanzengarten bei der Firma Weleda (September 2020)

Endlich war es mal wieder soweit – nach den ganzen Corona-Einschränkungen haben sich 24 Frauen – maskenbewehrt – auf den Weg nach Schwäbisch Gmünd zu Weleda gemacht, denn am Rande der Schwäbischen Alb gibt es den größten biologisch-dynamischen Heilpflanzengarten Europas, außerdem ist Weleda eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht.

Pünktlich um 8.15 Uhr ging es am Busbahnhof in Ludwigsburg los. Unsere routinierte Reiseleiterin Dragomira hat uns mit einem Quiz über die Fa. Weleda bestens unterhalten und beim Erreichen des Erlebniszentrums von Weleda waren alle Damen auf das Unternehmen Weleda sehr gut vorbereitet. Bei wunderschönem sonnigem Wetter wurden wir bereits erwartet. Der leichte Wind war uns wegen Corona sehr willkommen, denn so konnten wir im Freien auf das Tragen der Maske verzichten.

Das Weleda-Erlebniszentrum beim Himmelsgarten, ein Teil der Landesgartenschau von 2014, liegt wunderschön eingebettet in die Landschaft. Zur Führung wurden wir in 2 Gruppen unterteilt. Das Unternehmen, die Weleda AG, ist eine international tätige Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Arlesheim, Schweiz. Weleda produziert Naturkosmetik (76 Prozent) und anthroposophische Arzneimittel (24 Prozent). Weleda wurde 1920 von Rudolf Steiner mitgegründet, woraus sich die anthroposophisch inspirierte Unternehmensphilosophie entwickelte. Außerdem, Weleda unterstützt auch zahlreiche Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte.

Nun ging die Führung durch den Heilpflanzengarten, wo wir einiges über Anbau und Verarbeitung der Heilpflanzen erfuhren. Wir wissen jetzt auch, dass Pflanzen planetenabhängig sind und man je nachdem Gold, Silber oder Eisen in den Boden einarbeitet. Aber, auch bei Weleda spürt man den Klimawandel – es ist viel zu trocken. Zum Abschluss konnten sich die Damen noch mit der speziellen Naturkosmetik versorgen.

Nach diesem informativen Vormittag ging es nun mit dem Bus zum Mittagessen ins Restaurant Manufaktur B26 – eine alte umgebaute Fabrik mit großem Außengelände. Eine sehr schöne Location mit sehr gutem Service und leckerem Essen. Auch Corona bereitete uns keine Sorgen, denn wir konnten im Freien sitzen.

Nach den vielen Eindrücken ging es mit dem Bus wieder nach Ludwigsburg zurück.

Vielen Dank an Dragomira für die gute Organisation - und ohne ihre Reiseleitung möchten wir gar nirgends mehr hinfahren!! Alle freuten sich, dass unser Vereinsleben wieder anläuft.

Es war ein sehr schöner Ausflug - zwischen Himmel und Erde -, Himmelsgarten und Erdenreich.

 


Japan (2019)

Unsere Dagoberta Reise im Okt 2019 führte uns nach Japan: Tokio, Megacity und nach Kyoto, traditionelle Kaiserstadt.

Um uns gleich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen begannen wir schon am Ankunftsabend mit unserem ersten Programmpunkt: einer Führung in Asakusa. Die Generalprobe der ersten U-Bahnfahrt in Tokyo klappte, mit den reiseerfahrenen Dagobertas, perfekt. Unsere Rundreise fand mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt, dies ermöglichte einen persönlicheren Kontakt zu Land und Leuten und machte die Reise besonders. Wir hatten eine Japanologin als Führerin dabei. Neben Ginza, Schimbashi Kamakura, Amitaba, Hase- Tempel zum Mejin-Schrein und unterschiedlichen Stadtteil-eindrücken, waren in Tokio eine Gesprächsrunde mit einer Frauengruppe im Woman‘s Plaza, der Börsen-besuch und das Zukunftsmuseums unsere Highlights.

Mit dem Shinkansenzug fuhren wir am heiligen Fujisan vorbei in die Kaiserstadt Kyoto. Schon der Bahnhof in Kyoto ist ein Architekturhighlight. Wir gingen gemeinsam in ein Onzenbad, zum Geishabend und nahmen an einer Zen Meditation teil. Traditionelle Dörfer der Kiyomizu und Roanjitempel der goldende Pavillon sowie die Gärten und das Nijo Schloss waren unsere Highlights in Kyoto. Unser Hotel war praktischerweise unter dem TVTower mit Aussicht und einem unterirdisches Einkaufs- und Foodcenter, so dass es abends die Möglichkeit gab sich bei einem kalten Bierchen und kuriosem japanischen Essen unters einheimische Volk zu mischen.

Das Land der aufgehenden Sonne mit seinem Mix aus Tradition und Moderne, die Höflichkeit der Menschen sowie die Disziplin, faszinierten uns in Japan besonders!

 

 


Aserbaidschan (2017)

21 Damen besuchten vom 06. - 11. September 2017 Aserbaidschan.

„Wenn ein Land ein so prächtiges Feuerwerk ausrichten kann, dann kann es nur spannendes und interessantes Land sein!“.

Die Neugier der Frauen auf das Unbekannte, Geheimnisvolle hat schnell manche Bedenken ausgeräumt und am 06. September wurde von den Damen das Land zwischen Orient und Okzident bereist.

Mit Unterstützung des Honorarkonsuls von Aserbaidschan wurde ein Besuch bei Socar, der staatlichen Erdölgesellschaft organisiert. Im 35. Stockwerk des Socar Towers stellte uns der Vize-präsident sein Unternehmen, die Wege von Öl und Gas bis in unsere Haushalte und die Zukunftsvorstellungen für das Land am kaspischen Meer vor.  

Die Börse konnte leider wegen Renovierungsarbeiten nicht besucht werden, aber ein Treffen mit den verantwortlichen Mitarbeitern gab Einblicke in die Herausforderungen, denen sich ein Land im Umbruch gegenüber sieht.

Frauen sind organisiert und sehr aktiv in Aserbaidschan, ein lebhaftes Treffen mit den „100 Business Women of Aserbaidschan“ und ein Gespräch mit jungen Frauen, die die „WoWomen Organisation“ gegründet haben, waren sehr inspirierend.

Das Treffen mit einer Vertreterin der Deutschen Botschaft rundete das Bild, welches sich so langsam in unseren Köpfen aufbaute, ab. Von Politik über Schul-wesen, Alltagsleben und Gesundheit, der Stellung der Frau in der Gesellschaft, der historischen Verbindung zu Deutschland, es blieb kein Thema ausgespart. Nach 5 Tage hieß es dann Abschied nehmen von einem faszinierenden Land mit beeindruckenden Bauwerken wie den Flame Towers oder dem Museum von Zaha Hadid, mit offenen, freundlichen Menschen, engagierten Frauen, berückenden Landschaften - aber auch offenen Fragen: Wie wird es weitergehen mit dem Land zwischen Orient und Okzident, zwischen Russland, Armenien und Iran, mit einem Präsidenten, der zunehmend autokratisch regiert, in einem muslimischen Land, welches diese Religion nicht als gelebte Tradition kennt nach 70 Jahren Sowjetrepublik, mit sozialen Spannungen und dem Dauerkonflikt um Berg Karabach?

Die Dagobertas jedenfalls werden interessiert und engagiert nach Osten blicken mit vielen, guten Erinnerungen.


Kopenhagen (2016)

1. Tag- Mittwoch, 10. August 2016: Treffpunkt Flughafen Stuttgart // Abflughalle in Kopenhagen angekommen werden wir von Guide Dorte Jespersen abgeholt, die uns herzlich willkommen heißt. Nach ca. 2 h Führung mit dem Bus durch Kopenhagen, haben wir einen ersten Eindruck erhalten und checken im Hotel Skt. Annæ ein.

 

2. Tag- Donnerstag, 11. August 2016: Gleich morgens um 9:30Uhr werden wir zur Stadtführung zu Fuß durch Kopenhagen von Dorte Jespersen abgeholt und erkunden die Stadt, Rathaus, Tivoli etc. waren auf dem Plan. Der Nachmittag zur freien Verfügung wurde optional, für eine Bootsfahrt „Canal-tour-harbour-trip“ ab Hafen Nyhavn genutzt, die Markthallen besichtigt oder eine Shoppingtour durch die Altstadt gemacht.

 

3. Tag- Freitag, 12. August 2016: Besuch bei der Nordea Bank, die uns bereits am Morgen erwartet. Nach einem schönen Spaziergang am Wasser entlang ist die Gruppe bei der Nordea Bank eingetroffen und wurde von Poul Callesen herzlich empfangen, zwei interessante Vorträge runden den Vormittag ab. Erster Vortrag (Poul Callesen über Dänische Pfandbriefe). Zweiter Vortrag (Sören Lolle - Nordea 1 – Flexible Fixed Income Fund, ein konservativer Mischfonds). Nach einem wunderbaren Mittags-Lunch bei Nordea war der Nachmittag zur freien Verfügung, um individuell weitere interessante Sehenswürdigkeiten zu erleben.

 

4. Tag-Samstag, 13. August 2016: Leider erfolgte die Abholung am Hotel und mit dem Bus zum Flughafen am frühen Morgen und es heiß Abschied nehmen... Wohlbehalten sind wir am Nachmittag wieder in Stuttgart gelandet... Mit bereits neuen Ideen für die nächste Reise.


Südafrika (2015)

13. – 22. Februar 2015

Diese Reise war etwas ganz Besonderes, eine nicht zu wiederholende Zeit mit Andrea unserer Vorsitzenden. Es war ihre letzte Reise. Sie hat es uns ermöglicht, an Ihren Süd Afrika Erfahrungen anzuknüpfen. Sie hat uns auch einen Besuch bei ihrer Schwester und deren Lebensgefährten auf dem Herstein Anwesen nahe Kapstadt organisiert. Dort zu erleben, wie ein Anwesen und ein großer Haushalt geführt werden kann. Und, damit auch der Auftrag der Dagobertas zum Zuge kam, hatte ein Banker uns persönlich an diesem Nachmittag über die Entwicklungen am Kap und die Chancen der verschiedenen Geldanlagen in Südafrika informiert.


Veneto und Venedig (2014)

22. - 25. Mai 2014 Veneto mit Venedig

1. Tag 22.05.2014: Unser erstes Ziel war die Stadt Treviso, die wir zu Fuß kennen gelernt haben. Anschließend freie Zeit zum Schauen, shoppen, schlemmen ehe wir zum nahegelegenen Landhotel „Villa Pace Park Hotel Bolognese“ **** gefahren sind und das Abendessen im Hotel serviert bekamen.

2. Tag 23.05.2014: Nach einem morgendlichen Bad im Pool und einem gemütlichen Frühstück geht die Fahrt nach Montebelluno, dem Firmensitz von Geox. Der Besuch der Hauptverwaltung Geox und die Forschungsabteilung sowie die intensive Erklärungen was die Besonderheiten in der Schuhherstellung ausmacht, waren sehr interessant. Das anschließend kleines Mittagessen in der Locanda Sandi und Prosecco-Weinprobe in der Villa Sandi, im Besitz der Eigentümer von Geox, war ein Erlebnis. Beschwingt fahren wir zurück zum Hotel und genossen das individuelle Abendessen in einem Restaurant der Umgebung.

3. Tag 24.05.2014: Heute steht Venedig auf dem Programm. Mit dem Bus, der uns zum Parkplatz Tronchetto bringt und weiter mit dem Vaporetto, fahren wir zum Markusplatz. Eine 2-stündige Führung mit einer quirligen Stadtführerin, bringt uns „Venedig zu Fuß“ näher. Der Rest des Tages war zur freien Gestaltung, ob Museen, Palazzi, auf den Spuren berühmter Kriminalisten oder eine Gondelfahrt, die Gelegenheit wurde intensiv genut. Am Abend ging es wieder auf den Parkplatz Tronchetto zur Rückfahrt ins Hotel.

4. Tag 25.05.2014: Der Besuch der Villa Tiepolo Passi stand auf dem Programm und wir besichtigten der venezianischen Villa, den Garten und die einzigartige Kunstausstellung bevor wir wieder nach Stuttgart zurückflogen.

arrivederci Italia


Bulgarien (2012)

Rosenreise nach Bulgarien 31.05.-03.06.2012

 

1. Tag Donnerstag 31.05.2012: Stuttgart-Frankfurt-Sofia- Hotel Centralpark- Sofia die Hauptstadt Bulgariens 1,1 Million Einwohner. Stadtrundgang in Sofia, Boulevard Vitoscha-Sveta Nedelja Platz-Römische Ausgrabungen-

Kirche Sveti Georgi- Regierungsviertel- Präsidialamt-

“Iwan Wasow Theater-Alexander Newski Kathedrale-

Abendessen im Restaurant „Pri Jafata“.

 

2. Tag Freitag 01.06.2012: Abfahrt nach Karlovo,

Fahrt durch Dörfer und Städtchen-überall Denkmäler und Statuen erinnern an die Befreiung Bulgariens. Geburtsstadt von Christo Botev –Dichter und Revolutionär Karlovo, Besuch der Rosenfabrik „Bulgarische Rose“ AG. Besuch der Rosendestillerie – Herstellung und Verkauf von Rosenprodukten

Weiterfahrt nach Kazanlak. Besuch des Rosenfestival und Wahl der Rosenkönigin.

 

3. Tag Samstag 02.06.2012: Besichtigung des Unesco Weltkulturerbe, Thrakergrab von Kasanlak. Weiterfahrt nach Plovdiv zweitgrößte Hauptstadt Bulgariens mit 320.000 Einwohnern. Mittagessen im „Paldin“. Stadtrundgang in der historisches Altstadt. Thraktische Ausgrabungen auf den „7 Hügeln“-ethnographisches Museum –römisches Amphitheater. Weiterfahrt nach Koprivscica, Abendessen und Übernachtung im historischen Berghotel Smilovene

 

4. Tag Sonntag 03.06.2012: Bulgarisches Frühstück. Spaziergang im Dorf Koprivscica und zum „Rosenberg“. Weiterfahrt zum Berg Vitosa, Restaurant „Vodenicata“. Besichtigung der Bojana Kirche (Unesco Weltkulturerbe). Heimflug Sofia über Wien nach Stuttgart.


Oman und Abu Dhabi (2011)

1. Tag 29.10.2011 Abu Dhabi

Nach der Ankunft am Flughafen Abu Dhabi erfolgte der Transfer zum Hotel in Abu Dhabi. Nach dem Check In und Zimmerbezug ging es erst einmal zum gemeinsames Abendessen im Hotel.

 

2. Tag 30.10.2011 Stadtbesichtigung Abu Dhabi

Nach dem Frühstück gehen wir auf Besichtigungstour in Abu Dhabi. Abu Dhabi ist die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und liegt auf einer Insel, die durch drei Brücken mit dem Festland verbunden ist. Abu Dhabi kombiniert auf dynamische und auf eindrucksvolle Weise die Rollen einer Staatshauptstadt mit den Aufgaben eines boomenden Geschäftszentrums und den vielfältigen Angeboten eines blühenden Tourismus. Zuerst besuchten wir die zweitgrößte Moschee der Welt, die Sheikh Zayed Moschee, ein architektonisches Meisterwerk mit arabischen Elementen. Danach ging die Fahrt weiter, entlang der Corniche “der Uferstraße” vorbei an gepflegten Parks und Gärten und am Luxushotel Emirates Palace vorbei.

Der Besuch des Heritage Village bietet uns Einblicke in die Lebensweise, das Handwerk und die Geschichte der Emirate. Ebenfalls besichtigt haben wir Yas Island, die neue Heimat des Formel 1- Grand Prix von Abu Dhabi Grand Prix. Der Höhepunkt am Nachmittag war die Besichtigung der Börse - ADSM Abu Dhabi Stock Market.

 

3. Tag 31.10.2011 Besuch in der Falkenklinik in Abu Dhabi

Nach dem Frühstück erfolgt die Abfahrt zur Falken-klinik, die außerhalb von Abu Dhabi liegt und seit Jahrzehnten von einer deutschen Ärztin betrieben wird. Die Falkenjagd gehört zu den ältesten Sportarten der Araber, die hauptsächlich von der Oberschicht ausgeübt wird. Während der Besichtigung der Klinik konnten wir den Untersuchungs- und Intensivraum, sowie „Falken-patienten“ mit ihren Herren sehen. Danach ging es zum Freigehege der Falken. Anschließend wurde uns ein wunderbares, arabisches Mittagessen kredenzt, bevor wir wieder zurück zum Hotel fuhren.

 

01.11.2011 Abu Dhabi / Firmenbesichtigungen

Heute wurden Firmenbesichtigungen in Abu Dhabi ansässigen Firmen durchgeführt.

 

02.11.2011 Muscat

Transfer zum Flughafen von Abu Dhabi und nach knapp einstündigem Flug kommen wir in Muscat an. Dort angekommen erfolgte der Transfer für den Besuch bei der Börse „MSM – Muscat Securities Market“. Nach dem Börsenbesuch als wir zum nächsten Termin fuhren, kam alles ganz anders. Es begann stark zu regnen, im Nu waren die Straßen unter Wasser und der Verkehr stockte. Nichts ging mehr. Nach einigen Stunden und viel Aufregung kamen wir aber alle heil in unserem Hotel an. Am anderen Tag erfuhren wir aus den Zeitungen, dass tropische Zyklone Keila den Wüsten-staat Oman mit sehr schweren Regenfällen getroffen hat. Örtlich gab es bis zu 200 Liter Regen innerhalb weniger Stunden.

 

03.11.2011 Muscat – Turtle Beach / Ras al Hadd

Nach dem Frühstück folgte die Stadtbesichtigung mit dem Besuch der Großen Moschee, der größten und sehenswertesten Moschee des Landes und des lebhaften Fisch- und Gemüsemarkts. Die Fahrt ging entlang der Corniche und über den Ryam-Pass in die Altstadt von Muscat, wo sich der Sultanspalast befindet, der von zwei alten, portugiesischen Forts flankiert wird. Nun ging es zum Soukh nach Muttrah und zum Fisch-und Gemüsemarkt. Im Souk waren noch die Hochwasser-reste vom Vortag zu sehen, aber der Handel ging weiter. Die Luft im Souk ist erfüllt vom Duft nach edlen Gewürzen und Weihrauch. In den Ladenboxen türmen sich die Waren. Bunte Stoffe, edelste Tücher, Gold- und Silberschmuck, Haushaltswaren, Schuhe und Spielzeug gibt es hier zu kaufen.

Nach der Mittagspause ging es weiter in Richtung Sur und Ras al Hadd, entlang der Küstenstraße. Im Ras al Hadd Beach Resort (ca. 15 km zum Turtle Beach Reservat) gab es Abendessen im Hotel, danach ging die Fahrt zum Reservat für Meeresschildkröten. Wir hatten die Möglichkeit die großen Meereschildkröten bei der Eiablage am Strand zu beobachten.

 

04.11.2011 Turtle Beach – Sur – Wadi Bani Khalid – Muscat

Nach dem Frühstück im Hotel, Abfahrt über Sur, der Hochburg der Dhauherstellung zum Wadi Bani Khalid, das durch die üppige, grüne Vegetation fasziniert und eines der schönsten Wadis im Oman ist. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant, gab es noch einen Abstecher in Wüste und Sanddünen, danach erfolgte die Rückfahrt über Muscat die Küstenstraße, entlang des Golfs von Oman, wo wir den Küstenort Tiwi, sowie das „Bimah Sinkhole“ einen mit Wasser gefüllten Krater erreichen. In Quriyat verlassen wir die Küste und fahren zurück nach Muscat.

 

05.11.2011 Muscat und Rückflug nach Deutschland

Leider viel zu schnell verging die Reise mit interessanten Eindrücken und Erlebnisse.

Die Etihad Airways brachte uns wohlbehalten wieder zurück nach Deutschland.


Indien (2009)

Namaste - Unvergessliche Dagoberta- Reise nach Indien von 23.20.2009 bis 01.11.2009
Flug Frankfurt - Delhi
• Erkundungsreise Neu-Delhi-Einblicke in die britische Vergangenheit Indiens sowie die glorreichen Zeiten der Mogul-Kaiser(Siegessäule Qutb Minar, Grab des Mogul Kaisers Humayun , Parlamentsgebäude, Residenz des Staatspräsidenten, India Gates
• Alt-Delhi Moschee Jama Masjid, alte Handwerksstätten, Rotes Fort
• Besuch Deutsche Botschaft in Delhi
• Fahrt nach Agra Stadtrundfahrt , Besichtigung „Red Fort“
• Besichtigung des atemberaubenden Taj Mahal
• Fahrt nach Jaipur (Rajasthan) Stadt der Maharadschas, Palast der Winde, Fort Amber, Observatorium
Flug nach Mumbai
• Orientierungsfahrt Mumbai, Gataway of India(Wahrzeichen der Stadt) Kamla Nehru Park, Mani Bhavan - Wohnsitz Mahatma Gandhi, Marine Drive
• Übernachtung im Taj Mahal Palace & Towers
• Besuch Börse Mumbai und das Unternehmen Saffron Capital Group
• Treffen mit Generalkonsul
• Erkundungstour per Pedes Impressionen aller Art
Rückflug nach Deutschland


Schweiz (2007)

Wir besuchten den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern, erlebten die Herstellung von Schokolade en gros und Käse en detail, verkosteten den berühmtesten Wein des Landes und lassen das traumhafte Panorama der Schweizer Rivera an uns vorüber ziehen, bestaunten alte Schlösser und flanierten in mondänen Städten.

1. TAG: Gruyére Besuch einer Käserei mit Lunch, Besuch der Cailler Schokoladenfabrik, Gemeinsames Abend-essen

2. TAG: Stadtführung Lausanne, Weiterfahrt nach Vevey, Besuch der Hauptverwaltung NESTLE AG, danach Präsentation und Museum - Weinverkostung

3. TAG: Montreux: Stadtrundgang mit Besichtigung des Chateau de Chillon, Schifffahrt und Rückfahrt entlang des Genfer Sees durch die schönen Schweizer Berge und bereit für das nächste Reiseerlebnis...


Singapur (2006)

REISE NACH SINGAPUR vom 28.10. - 05.11.2006

1. Tag: Linienflug mit Singapore Airlines nach Singapur.

2. Tag: nach der Landung am Changi-Airport geht es direkt zum Hotel. Nachmittags Fahrt auf dem Singapur River mit grandiosem Blick auf die Stadt und den Löwen Merlion, das Wahrzeichen von Singapur und Abendessen am Boats Quay.

3. Tag: Stadtrundfahrt und wirtschaftliche Beziehungen.

Das Thema am Nachmittag „Zukunftsmarkt Wellness“ wir besuchten ein asiatische Spa Center und fahren am frühen Abend zum Schweizer Club. Dort werden wir von Dr. Rohith Gerald Delilkahn, Direktor Swiss Management Forum, empfangen und über „internationale Geschäfte zwischen Asien und Europa“ informiert.

4. Tag: Nach dem Besuch der Börse in Singapur mit fachlicher Führung geht es am Nachmittag zum Shopping in den Orchard Road... Am Abend geht es zur Nachtsafari mit ca.110 Tierarten. Es war ein eindrucksvolles Erlebnis und im weltberühmte RAFFLES HOTEL nehmen wir unseren Drink in der Longbar bei guter Tanzmusik.

5. Tag: Heute war der Empfang in der deutschen Botschaft. Mit der Dschunke geht es durch den Hafen Singapurs, vorbei am geschäftigen Containerhafen und den Inseln Sentosa, St. John und Kusu. An der Ostküste von Singapur nehmen wir unseren letzten Drink im „Equinox“ im 62. Stock, mit Aussicht auf die Skyline Singapurs.

6. Tag: Rückflug für einige Dagoberta´s und Anschlussprogramm für die gebliebenen Damen,

Diese fahren mit der Fähre auf die Insel Bintan in Indonesien wo sie noch zwei Tage im traumhaften Strandhotel untergebracht sind und die Insel erkunden...

 Danach wiedersehn für ALLE in Stuttgart.


China (2003)

Am 25. Oktober 2003 machten sich 14 Dagobertas auf zu einer 10-tägigen Reise.

Was würde uns erwarten? Eine aufstrebende Wirtschaftsmacht, so stand es in den Medien,

Bilder von Wolkenkratzern, von modernen Fabrikhallen.

Chinas Wirtschaftswachstum 2002: 7,8 %

Längst sind es nicht mehr nur Kinderspielzeug, Schuhe und Textilien, die in China hergestellt werden. China ist heute der weltweit größte Produzent von Mountainbikes, Mikrowellen und Klimaanlagen. Das Land produziert den meisten Stahl –doppelt so viel wie die USA – die meisten Mobiltelefone. Auch bei Notebooks ist China die Nummer eins. In der Autoproduktion liegt China weltweit auf Platz 4, Volkswagen verkauft heute schon mehr Autos in China als in Deutschland. Keine Firma mit Rang und Namen, die nicht bereits in China eine Niederlassung hat, und so lag eigentlich nichts näher als die Dagoberta- Börsenreise 2003 ins neue „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ zu machen.

„Alles was Sie in Europa haben, das gibt es hier auch“, so unsere Reiseleiterin, Frau Yang. Sie hatte Recht, allerdings europäische Größenverhältnisse und Zeiteinheiten gelten nicht im Reich der Mitte.

1992 wurde beschlossen auf Pudong, einer Halbinsel gegenüber Shanghai das neue Wirtschaftszentrum zu errichten. Heute finden sie hier Hunderte von Hochhäusern: Büros, Hotels, Wohnungen. Hier steht der dritthöchste Fernsehturm der Welt, das höchste Gebäude Asiens, Baukräne arbeiten Tag und Nacht und es entsteht eine Skyline, die Tokyo und Manhattan bald in den Schatten stellt. Überhaupt stellen wir immer wieder fest: China will sie alle überflügeln die heutigen Wirtschaftsmächte.

„Ich kann Ihnen versprechen, dass Shanghai bis zur Weltausstellung 2010 mehr Grünflächen als Tokyo haben wird, ein größeres U-Bahnnetz als New York und mehr Hochhäuser als London. Das Wasser unserer Flüsse muss wieder klar werden und unser Himmel strahlend blau. Gleichzeitig werden wir mehr als zehn Millionen Quadratmeter historischer Bauten sanieren und unser U-Bahnnetz wird mit 400 Kilometern sechsmal so groß sein, wie heute, soweit der Bürgermeister von Shanghai. Wer glaubte, dass diese Worte etwas zu prahlerisch waren, wurde in der Stadt Hangshou eines Besseren belehrt. Hangshou, einst von Marco Polo als schönste Stadt der Welt bezeichnet, ist heute eine moderne Kurstadt am Westsee mit einer kilometerlangen Uferpromenade, einer riesigen Parklandschaft mit Seen, Wasserläufen, Pavillons.

Noch vor einem halben Jahr war dort, wo jetzt Tausende von Chinesen promenieren, ein Altstadtviertel. In diesem halben Jahr wurde die Autostraße auf der Nordseite des Sees gebaut, ein Tunnel für den Durchgangsverkehr unter den See gegraben, eine Einkaufsmeile in Ufernähe erstellt. Wir staunen.

Dem Ziel schnellstmöglich den Sprung von einem Entwicklungsland zu einer modernen Industrienation zu schaffen, scheint alles andere untergeordnet. Wir wollten eigentlich Souzhou, das Venedig des Ostens besuchen, aber auch hier ist das Altstadtgebiet der Abrisswut zum Opfer gefallen. Einzig Orte, die von der UNESCO unter Schutz gestellt wurden, wie das alte Wasserdorf Tongli scheinen vor so viel Modernisierungswillen sicher zu sein.

Gebaut wird überall: China verfügt über Milliarden von Investitionsgeldern und ein Heer von gut ausgebildeten und sehr billigen Arbeitskräften.

Wir fahren auf breiten Autobahnen von Shanghai Richtung Westen und hören, dass es 1988 in China 18,5 Kilometer Autobahn gab, heute bereits 16.000 Kilometer. Dass der Drei-Schluchten-Staudamm 10 % des chinesischen Stroms produzieren wird, eine Gaspipeline aus der Mongolei über 4000 Kilometer bis nach Schanghai gebaut wird.

Dem Wachstum scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Und die Menschen ?

Die Jugend in den Städten, trifft sich bei McDonald, bei Starbucks, shoppt in den gigantischen Kaufhäusern bei Boss und Avon, flaniert über die mit Riesenleuchtreklamen übervollen Fußgängerzonen.

Wir lassen uns in den Menschenmassen durch die Stadt treiben. Durch modernste Einkaufsstraßen, kein Papierschnipsel, keine Kippe auf dem Boden, ein Heer von Straßenfegern ist unterwegs.

Am nächsten Tag in einem Altstadtviertel. Die Gassen sind eng, geduckt stehen die Häuser nebeneinander, kleine Geschäfte im Erdgeschoss, darüber die Wohnung.

Das Leben spielt sich hier noch auf der Strasse ab. Hier wird verkauft, geplaudert, gearbeitet, gekocht. Doch wenn es nach dem Willen der Regierung geht, soll das schon bald ein Ende habe. In der Nähe sind bereits Fluchten von Hochhäusern erstellt, in welche die Bewohner umgesiedelt werden.

Bretterzäune verdecken den Blick auf viele bereits abgerissene Wohnviertel. Auch hier werden Hochhäuser gebaut werden, denn Platz ist knapp in der Stadt mit 19 Millionen Einwohnern.

Und Geld ist in Massen vorhanden. Das erfahren wir auch beim Besuch einer Handelshalle der Börse.

Die Sparquote der Chinesen beträgt 40 %, allerdings liegt das Geld fast ausschließlich auf Bankkosten zu einem Zins von 1,8 %.

Aktien besitzt bisher nur ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung. 1100 Firmen sind an der Börse in Shanghai notiert. Wer hält Diese? Wir erfahren, dass mindestens 70% in Staatsbesitz ist, Investmentfonds einen kleinen Anteil halten. Ausländer sind als Käufer noch nicht zugelassen. Sie können bisher nur an der Börse in Hongkong chinesische Aktien kaufen und falls wir in China investieren möchten, seien sicherlich Maschinenbau, Rohstoffe, wie Stahl und Metall, Baumaterial sowie Elektro und Verkehr sehr interessante Branchen. Das finden wir auch angesichts der gigantischen Pläne der Regierung. Abends im Restaurant trinken wir dann wie jeden Abend ein chinesisches Bier, denn diese Aktie haben wir bereits im Depot.

China auf dem Weg zur Weltmacht? Das Bild, welches uns vermittelt wird, lässt daran keinen Zweifel. Wenn auch die Ostküste, die wir besuchten, nur ein kleiner, aber wirtschaftlich wesentlicher Teil dieses Riesenreiches ist. 70% der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft – und dies ausschließlich in Handarbeit mit Setzholz und Sichel. Der Verdienst ist gering, oft reicht er nicht zu Leben. Die Menschen ziehen in die Städte, ein Heer von Arbeitssuchenden und auch Menschen am Rande der Gesellschaft entsteht. Kritische Fragen können zwar gestellt werden, die Antwort, dass wir als Ausländer und Außenstehende vieles nicht beurteilen können, bleibt so stehen.

Was beim Rückflug uns durch den Kopf ging?

Das rasante Tempo, in welchem sich dieses Riesenreich entwickelt, die Massen von Menschen überall, in einem Tempel nahe Hangzhou waren wir 14 von täglich 60.000 Besuchern, die extreme Distanz zwischen reicher Stadt-, und armer Landbevölkerung.

Begeisterung darüber, dass wir 14 Frauen aus dem Raum Ludwigsburg mittendrin waren, aber auch ein etwas flaues Gefühl ob der vielen Probleme. Dass diese lösbar sind, daran zweifelt Shanghai´s Bürgermeister nicht:„ Meine Generation hat soviel durchgemacht, dass sie vor keiner Schwierigkeit mehr erschreckt. Auch wenn es immer höhere Anforderungen stellt, die Stadt zu regieren. Ich selbst bin inzwischen völlig furchtlos“.


Amsterdam (2002)

– Aalsmeer Blumenbörse – Keukenhof – Volendam Käse und mehr – Diamonds bei Gassan in Amsterdam –

 

Im Mai 2002 haben die Dagobertas Amsterdam besucht

Stationen einer Reise:

A- Abendessen mit 21 Schüsseln

M- Musical und Ballett

S- Sonne, Wind und Meer

T- Tulpen soweit das Auge reicht auf den Keukenhof

E- Endlose Gespräche an der Bar

R- Rembrand im Reichsmuseum

D- Diamonds are girls best friends- bei Gassan Diamonds

A- Aalsmeer ein

M- Meer von Blumen

 

Aalsmeer - die weltgrößte Blumenbörse

Das eigentliche Ziel unserer Reise was Aalsmeer mit seiner Blumenbörse. Das Gebäude ist etwa 800 m lang und 600 m breit, das sind etwa 125 Fußballfelder. 5000 Züchter von Blumen, Topf- und Gartenpflanzen aus der ganzen Welt bieten hier Ihre Blumen an. In den 5 Versteigerungshallen sind Plätze für bis zu 2000 Einkäufer.

 

Die Dagobertas beim BLOEMENVEILING AALSMEER

Tulpen, Orchideen, Fresien, Rosen, Gerbera & Sonnenblumen

Wie wird die unglaubliche verkaufstechnische und logistische Arbeit bewältigt ? Gespannt steigen wir die Treppen hoch um auf Laufstegen zu gehen und dann über ein wahres Meer von Blumen in allen erdenklichen Farben und Formen zu blicken und das Treiben unter uns und in den Versteigerungssälen zu verfolgen.

 

18 Millionen Blumen und 2 Millionen Pflanzen werden in den frühen Morgenstunden angeliefert und im Laufe des Tages auf 2000 LKWs ins In - und Ausland transportiert Der Verkauf erfolgt über eine große Uhr an der Stirnseite der Versteigerungshalle. Auf Wagen werden die Blumen in den Saal gefahren, auf dem Anzeigenfeld der Uhr werden die Daten sichtbar: Lieferant, Produkt, Qualität, Mindestabnahme. Das Versteigern erfolgt nun nach dem Abschlagsystem, die Uhr bewegt sich von 100 zurück bis zur 1, dies ist der Preis pro Blumenpackung. Wenn der Preis, den ein Käufer zahlen will, erreicht ist, drückt dieser blitzschnell eine Taste auf seinem Pult und hält so die Uhr an. Erscheint die Nummer seiner Käuferkarte auf der Anzeige, war er der Erste, der die Taste bedient hat und hat somit gekauft. Sobald der Wagen mit den Blumen die Versteigerungshalle verlässt, werden sie in die Packräume der jeweiligen Käufer verteilt, verpackt, in Kühl-LKWs verladen, während ein Computer die Abrechnung erstellt. So ist es möglich, daß Blumen, die nachts etwa aus Singapore angeliefert werden, morgens in Aalsmeer versteigert werden, am selben Abend bereits in Ihrem Blumenladen zum Kauf angeboten werden. „Wenn ich in ein Blumengeschäft gehe, denke ich immer an die riesigen Sträuße in Aalsmeer“, so meinte eine unserer Dagobertas. Ich denke, das geht uns allen so, es war einfach fantastisch.

 

Warum reisten 21 Dagobertas am 9. Mai nach Amsterdam? 1602 wurde hier die erste Aktie ausgegeben, 1612 die erste Aktienbörse der Welt eröffnet- heute ist es eine junge Stadt, immer in Bewegung, sei es auf dem Wasser oder zu Lande.

Grund genug ?!


New York (2001)

Dagobertas erste Reise ging nach New York.

 

Bericht über die New York-Reise, entnommen aus dem Buch „ Die Dagobertas“

 

Unsere Reise steht im Zeichen des Geldes, das merken wir schon bei der Stadtrundfahrt.

New York ist teuer! Wolfgang Ramböck, ein Österreicher, der seit zehn Jahren in der Stadt lebt und für uns den Fremdenführer spielt, hat erstaunliche Zahlen parat.

Ab 1.250 $ pro Nacht kostet ein Hotelzimmer im Trump Tower, 650 $ im Monat allein der Parkplatz im

noblen Apartment-Haus „Dakota“ am Central Park. Dabei verdient ein Durchschnitts-Amerikaner lediglich ca.24.307 $ im Jahr. Das reicht nicht aus für das Schulgeld an einem der besseren Colleges des Landes. Was tun also vorausschauende Eltern? Sie investieren in Aktien – für die Ausbildung ihrer Kinder!

Uns Touristen rutsch das Geld durch die Finger. Auch wenn wir zu wenig Zeit haben, es bei Tiffany´s, auf der 5th Avenue, in Juwelen anzulegen. Schon der Imbiss zwischendurch, die Eintrittspreise der Museen,

die Oper am Abend und der Drink in der gemütlichen Hotelbar lassen die Barschaften schrumpfen.

Sonntagmorgen. Wir sind mit dem Bus auf dem Weg nach Harlem zum Gospelgottesdienst. Das ehemalige Ghetto hat sich gemausert, die alten Brownstone- Häuser sind bei Schwarz und Weiß wieder zum Wohnen begehrt und Gospelgottesdienste, sagt Wolfgang Ramböck, seien „der am schnellsten wachsende Tourismus- Zweig“ überhaupt. Freilich- auch hier geht es um Geld. Die baptistischen Kirchengemeinden, die ihre Andachten in ehemaligen Varieté- Theatern aus den 20er Jahren feiern, der großen Zeit des Jazz, verlangen Eintritt von den europäischen und japanischen Touristengruppen.

Die Dagobertas aus Deutschland sind nach kurzer Zeit eingenommen vom Rhythmus der Musik, dem lauten

Gesang von Jung und Alt, von den Witzen des Pastors und den Garderoben der schwarzen Ladies. Am meisten aber berühren sie die „Testimonials“ der Gläubiger. Ohne Scheu erzählen Frauen der Gemeinde vor allen Ohren über Freud und Leid, über Krankheiten und Geldsorgen und wie Gott ihnen geholfen hat.

Die Gemeinde applaudiert.

„Ach, könnte ich nur besser englisch“, sagte eine der Dagobertas, als wir wieder in den Bus steigen.

„Ich hätte auch eine Geschichte zu erzählen gehabt“.